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	<title>Coloniacs - Ultrà 1. Fußballclub Köln &#187; Kallendresser #01</title>
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		<title>Kallendresser #01</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 15:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coloniacs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kallendresser]]></category>
		<category><![CDATA[Kallendresser #01]]></category>

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		<description><![CDATA[Themenschwerpunkte der ersten Ausgabe: * Der FC nach der Aufstiegssaison * Diskussionsrunde zum Thema Fangesänge * Interviews mit: Ultimi Rimasti, Andersrum Rut-Wiess, einem Sek.M.-Mitglied, Diffidati Records * Japanreisebericht * Die „schwarze” Wand steht hinter Dir * Ideale: Gestern – heute – morgen * Diskussion zum Umgang mit der Polizei * Streetart &#38; Kultur in Kölle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Themenschwerpunkte der ersten Ausgabe:</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.coloniacs.com/?cat=9"><img class="alignleft size-full wp-image-226" src="http://www.coloniacs.com/cnsprss/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/kd1.jpg" alt="Kallendresser #01" width="150" height="213" /></a>* Der FC nach der Aufstiegssaison<br />
* Diskussionsrunde zum Thema Fangesänge<br />
* Interviews mit: Ultimi Rimasti, Andersrum Rut-Wiess, einem Sek.M.-Mitglied, Diffidati Records<br />
* Japanreisebericht<br />
* Die „schwarze” Wand steht hinter Dir<br />
* Ideale: Gestern – heute – morgen<br />
* Diskussion zum Umgang mit der Polizei<br />
* Streetart &amp; Kultur in Kölle</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Info: </strong>Das Heft ist inzwischen leider ausverkauft.</p>
<p><a href="http://www.coloniacs.com/cnsprss/wordpress/?cat=9" target="_self">Ausgewählte Artikel aus Kallendresser #01 ansehen </a></p>
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		<title>Kallendresser</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 00:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coloniacs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kallendresser #01]]></category>

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		<description><![CDATA[Kalle… – was? Der Name des Hefts führt mit Sicherheit dazu, dass sich auf der Stirn einiger Leser größere oder kleinere Fragezeichen bilden und sich der eine oder andere fragt, was es mit diesem Namen wohl auf sich hat – insbesondere dann, wenn sich der Leser nicht mit der Kölner Geschichtsschreibung oder »Kölner Kuriositäten« auskennt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.coloniacs.com/?p=196"><img class="alignnone size-full wp-image-200" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Der &quot;Kallendresser&quot;" src="http://www.coloniacs.com/cnsprss/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/kallendresser_figur.jpg" alt="Der &quot;Kallendresser&quot;" width="450" height="179" /></a><br />
</strong>Kalle… – was? Der Name des Hefts führt mit Sicherheit dazu, dass sich auf der Stirn einiger Leser größere oder kleinere Fragezeichen bilden und sich der eine oder andere fragt, was es mit diesem Namen wohl auf sich hat – insbesondere dann, wenn sich der Leser nicht mit der Kölner Geschichtsschreibung oder »Kölner Kuriositäten« auskennt. Um die Wahl dieses ungewöhnlichen Namens und dessen Bedeutung zu erläutern, folgt an dieser Stelle eine kurze Einführung in die Kölner Geschichte sowie zur Figur und Bedeutung des »Kallendressers«.<strong><span id="more-196"></span></strong></p>
<p>Wer in Köln über den »Alter Markt« schlendert und den Blick in Richtung Himmel schweifen lässt, der kann – wenn er sehr aufmerksam ist und ganz genau hinsieht – eine sehr ungewöhnliche Skulptur am Dach des Hauses Nummer 24 entdecken. Dort hockt eine Figur aus grünem Kupferblech in zweifelsfreier Pose: Spärlich bekleidet streckt sie den Fußgängern auf dem Alter Markt ihren blanken Hintern entgegen, um in aller Öffentlichkeit ihr Geschäft zu verrichten: der <em>Kallendresser</em>. Doch nicht nur für Nicht-Kölner ist dieser eine unbekannte Figur, auch die meisten Ortsansässigen kennen den <em>Kallendresser </em>nicht. Für uns Grund genug, ihm an dieser Stelle einen kleinen Exkurs in die Vergangenheit zu widmen:</p>
<p>Die Geschichte des <em>Kallendressers </em>geht zurück bis ins Mittelalter. Ursprünglich war die Figur des <em>Kallendressers </em>in einem Relief am Haus mit der Nummer 40 am Alter Markt zu finden, doch sie wurde zusammen mit dem Haus im Zweiten Weltkrieg zerstört. Auf diesem Relief verrichtete der <em>Kallendresser </em>seine Notdurft (»dress«) in eine Abflussrinne (»Kall«), was zu seinem Namen führte. Doch nicht nur am Alter Markt war und ist der »Rinnenscheißer« zu finden: Auch am Rathausturm treibt die Figur ihr Unwesen. Dabei ist der Kallendresser vom so genannten »Kölner Spiegel« zu unterscheiden, der nicht wie der <em>Kallendresser </em>im Profil dargestellt ist, sondern der dem Betrachter seinen blanken Hintern entgegenstreckt und dabei den Kopf zwischen die Beine steckt. Die heutige Figur des <em>Kallendressers </em>am Alter Markt bildete Ewald Mataré, ein deutscher Bildhauer, Anfang des 20. Jahrhunderts nach. Im Gegensatz zum auf dem Relief abgebildeten <em>Kallendresser </em>verrichtet der Nachfolger sein Geschäft nicht mehr in eine Rinne, sondern streckt dem Betrachter – im Profil – sein nacktes Hinterteil entgegen. Seither kümmerte sich das Kölner Original Jupp Engels um den Erhalt der traditionellen Figur. Nach dem Krieg ließ er das Haus mit der Nummer 24 errichten, den <em>Kallendresser </em>von Mataré nachgestalten und ihn an dem Haus, das heute unter Denkmalschutz steht, anbringen. Zudem führte er einen Orden mit selbigem Namen ein, den diejenigen Bürger erhalten, die sich für die Kölner Brauchtumspflege verdient gemacht haben.</p>
<p>Doch warum sollte mitten in Köln eine Figur zu finden sein, die in aller Öffentlichkeit ihre Notdurft in eine Regenrinne verricht? Sicher, die Kölner sind bekannt für ihren recht eigenen und derben Humor, und eigentlich wundert sich in Köln niemand so richtig über solche Abstrusitäten – aber trotzdem: Warum gibt es diesen kleinen Kerl, der sich einen Teufel drum schert, dass ihm alle Welt bei der Verrichtung seines Geschäfts zusehen kann? Und was will er uns damit sagen? Um den <em>Kallendresser </em>hat sich im Laufe der Kölner Stadtgeschichte eine Vielzahl an Sagen und Geschichten gebildet, die seine Existenz erklären wollen. Einer Sage nach drückt die Figur den Unmut der einfachen Bürger gegenüber der Obrigkeit aus. Aus dem gegenüberliegenden Rathaus konnten die Ratsherren die Figur stets sehen und wussten so dauerhaft die Meinung des Volkes einzuschätzen. Unklar ist allerdings bis heute, ob wirklich die Unmutsäußerung der Bürger gegenüber den Ratsherren oder andere Gründe für den Ursprung des <em>Kallendressers </em>verantwortlich sind.</p>
<p>So gibt es auch ganz einfache und praktische Erklärungen, die Historiker für den Sinn der Figur aufführen: Menschen, die früher im Dachgeschoss der hohen Wohnungen lebten, seien schlichtweg zu faul gewesen, um ihre Notdurft unten im Hof – es gab schließlich im Mittelalter noch keine Toiletten – zu entrichten. Daher benutzten sie die Regenrinne. Auch weitere Theorien werden vorgebracht: Ein Schneider störte sich beispielsweise an dem Nachbarn, der die Wohnung unter ihm bewohnte und stets laut Trompete zu spielen pflegte. Als der Trompeter das Fenster öffnete, erledigte der Schneider sein Geschäft aus dem Fenster. In einem Gedicht wird die Existenz des <em>Kallendressers </em>auf eine Liebesbeziehung zwischen einer Frau und zwei Männern zurückgeführt. Zwei junge Männer stritten sich um eine hübsche Frau, die im selben Haus wohnte wie einer der beiden Männer. Wenn dann der Nebenbuhler das Haus betreten wollte, übte der Mann das genaue Zielen aus seinem Fenster.</p>
<p>Aber trotz dieser Vielzahl an Geschichten, die sich um den <em>Kallendresser </em>ranken, wird der Ursprung der Figur am häufigsten in den Unmutsbekundungen der Bürger gegenüber der Obrigkeit gesehen. In der Figur des <em>Kallendressers </em>äußerten sie auf bildhafte Weise ihre Meinung und konnten ihrem Unmut auf drastische Art Ausdruck verleihen. Wir möchten zwar nicht ganz so weit gehen und irgendwem wortwörtlich unser nacktes Hinterteil entgegenstrecken, doch die bildhafte Übertragung passt auch auf uns: Wir betrachten dieses Heft als Ausdrucksmittel, um unsere – für manche vielleicht auch unbequeme – Gedanken und Meinungen zu den verschiedensten Themen zu äußern. Ebenso wie der in Blei gegossene <em>Kallendresser </em>wollen wir auch mit unserem »Kallendresser« in Worten und Buchstaben uns mitteilen. Ähnlich wie der <em>Kallendresser </em>durch seine derbe und unverblümte Art, setzen auch wir uns über so manche Konvention hinweg, und wie so wie der <em>Kallendresser </em>stehen auch wir für Unangepasstheit und die freie Meinung.</p>
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		<title>Die schwarze Wand steht hinter Dir</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 23:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coloniacs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kallendresser #01]]></category>

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		<description><![CDATA[Momentaufnahme: Freitag, 06. 03. 2009. Auswärts auf Schalke. Freitagabend, Flutlicht. Uns gegenüber steht die Wand aus Schalke-Fans, jede Menge Trikots und Kutten, alles leuchtet in Blau und Weiß. Und mittendrin, hinterm Tor der Block der Ultras und deren Anhängsel. Warum man das so genau sehen kann? Weil mitten in der erwähnten blau-weißen Wand ein klar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.coloniacs.com/?p=235"><img class="alignnone size-full wp-image-236" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Schwarze Wand" src="http://www.coloniacs.com/cnsprss/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/schwarzewand.jpg" alt="Schwarze Wand" width="450" height="179" /></a><br />
Momentaufnahme: Freitag, 06. 03. 2009. Auswärts auf Schalke. Freitagabend, Flutlicht. Uns gegenüber steht die Wand aus Schalke-Fans, jede Menge Trikots und Kutten, alles leuchtet in Blau und Weiß. Und mittendrin, hinterm Tor der Block der Ultras und deren Anhängsel. Warum man das so genau sehen kann? Weil mitten in der erwähnten blau-weißen Wand ein klar abgegrenzter schwarzer Block steht. Das Banner ist eigentlich überflüssig, aus ungefähr einem Kilometer Entfernung könnte man sehen, wo genau sich der Ultrà-Mob aufhält. Sieht etwas seltsam aus dieser Fleck in der blauen Wand. Gehört Ihr nicht dazu, oder warum präsentiert Ihr nicht Eure eigenen Farben? Seid Ihr nicht Schalke? Offensichtlich ist den Jungs da drüben das poserhaft-böse Auftreten als Black Block wichtiger, als den Verein und seine Farben zu repräsentieren.<span id="more-235"></span></p>
<p>Dann aber die bedrückende Erkenntnis: Bei uns sieht es nicht anders aus. Im Bereich des harten Kerns, im Bereich der Ultras, in unserem Bereich sind ganze zwei rote Hoodies zu zählen. Der Rest hat als Ausgehgarderobe für heute Abend Schwarz oder Grau gewählt, und für einen Schal hatten die meisten offensichtlich auch keinen Platz mehr. Ist ja auch irgendwie unpraktisch so’n Teil. Wahrscheinlich sieht unser Block aus Sicht der Schalker genauso langweilig aus wie der ihre. Traurig aber wahr: Dieser Vergleich lässt sich wohl auf jedes Spiel der letzten Saison anwenden – mit der wohltuenden Ausnahme Hoffenheim, als ein Großteil der Szene in Trikots zum Auswärtsspiel fuhr und den Block in Rot und Weiß erstrahlen ließ.</p>
<p>Beim Durchblättern von »Erlebnis Fußball« und »Blickfang Ultra« fällt es noch mehr auf: Mobfotos sind quasi komplett austauschbar. Ob die Jungs in Schwarz, die da gerade posieren oder pöbelnd auf ’m Zaun hängen, nun Frankfurt, Gladbach oder Köln sind, ist kaum zu erkennen. Hier und da blitzt vielleicht noch mal ein Doppelhalter mit dem Vereinswappen oder in Vereinsfarben durch, ansonsten muss man die Bildunterschrift bemühen, um zu erfahren, welche Szene sich hier gerade präsentiert. Überall das gleiche Bild: schwarze Flexcap, schwarzer Hoody und Sonnenbrille. Schwarz. Der Autonomen Schick hat die deutsche Ultràszene fest im Griff.</p>
<p>Dass die aktiven Fans kaum noch Trikots tragen, ist ja schon relativ lange der Fall und hat sicher auch gute Gründe. Die Dinger sind einfach total überteuert, voll Werbung und jeder kann sein kreatives Potential auch besser entfalten, wenn die eigenen Klamotten selber gestaltet werden. So weit, so gut.</p>
<p>Als nächster Schritt ist es nun aber soweit gekommen, dass die Leute noch nicht mal mehr Gruppenklamotten oder Schals mitnehmen, wenn es auswärts geht. »Zivil« ist angesagt, Black Block allez! Gruppen und Vereinsfarben sind oftmals nur noch auf Tifomaterial vertreten.</p>
<p>Was ist also passiert, dass sich diese Mode deutschlandweit bei allen Szenen durchgesetzt hat? Nun, zunächst mal ist es wohl genau das – eine Mode. Selbst die Idioten von Rechtsaußen kopieren ja mittlerweile den Antifa-Style 1:1. Dazu hat dieses Auftreten als »Schwarzer Block« ja auch gewisse Vorteile. Einheitliche Kleidung schafft das Gefühl von Zugehörigkeit und von Macht. Man ist Teil der Szene, man ist »dabei«. Dazu ist es für die Schmier schwerer, einzelne Leute zu identifizieren, wenn alle Leute das gleiche anhaben. Übrigens ist genau das der Grund, weshalb das Konzept der »Schwarzen Blocks« in den 70ern entwickelt wurde. Dazu ist es relativ leicht, sich zu vermummen – was ja auch manchmal nötig sein soll… Und nicht zu vergessen: Der schwarze Block schafft auch ein gewisses aggressives Aussehen, ein bedrohliches Auftreten, eine gefährliche Stimmung. Frei nach dem Motto: Hey, wenn Ihr Euch mit uns anlegt, könnt Ihr sicher sein, eine Antwort zu bekommen.</p>
<p>Die Nachteile? Erst einmal sind alle deutschen Ultràszenen vom Aussehen her komplett austauschbar. Individualität, Kreativität, das Stehen zu den Vereins- und Gruppenfarben? Fehlanzeige. Dazu diese unsägliche Heuchelei: Wir regen uns auf, wenn die Mannschaftstrikots nicht den Vereinsfarben entsprechen, wir malen Banner, auf denen was von einer »roten Wand« zu lesen ist, ja wir singen sogar davon, dass diese hinter dem FC steht. Aber die Umsetzung bei uns selber bleibt aus. Eigentlich müssten wir dann wenigstens konsequent in die andere Richtung sein und was von einer schwarzen Wand singen. Aber da hat natürlich auch keiner Lust drauf.</p>
<p>Darum: Lasst uns doch endlich zu dem stehen, was wir verkünden! Lasst uns die rote Wand bilden, lasst uns zu unseren Farben stehen! Wir könnten uns wohltuend abheben vom dem Einheitsschick der anderen Szenen, vielleicht können wir sogar Vorreiter für einen neuen Trend sein. Und wenn nicht – scheißt drauf! Lasst uns anders sein! Wir behaupten doch immer, dass wir was Besonderes sind. Lasst uns einzigartig und nicht austauschbar sein, auf dass jeder direkt sieht, mit wem er es zu tun hat, und nicht erst nach einem Fähnchen oder Doppelhalter mit Logos suchen muss! Wir sind Köln. Rot und Weiß sind die Farben unserer Stadt, die Farben unseres geliebten Vereins! Lasst sie uns präsentieren!</p>
<p>All die angeführten Vorteile eines »Black Blocks« lassen sich genauso in einem »Red Block« verwirklichen. Hoodies, T-Shirts und Flexcaps gib es auch in rot, Ninjas lassen sich produzieren, und der FC bietet in seinem Fanshop jetzt sogar ein Multifunktionstuch mit dem schönen Namen »Fan-Tube« an. Rote Vermummung mit Vereinswappen, offiziell abgesegnet vom FC, für 12 Euro. Der Weg ins Glück könnte so einfach sein.</p>
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