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	<title>Coloniacs - Ultrà 1. Fußballclub Köln &#187; ProFans</title>
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		<title>Genug ist genug? Richtungswechsel jetzt!</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 08:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coloniacs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[ProFans]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsame Stellungnahme aller deutschen Fanorganisationen Genug ist genug? Richtungswechsel jetzt! Die Ereignisse der letzten Tage zeigen: Keine Entwicklung im Fußball muss einfach hingenommen werden. Vereine und Verbände stehen dem Gebaren von sogenannten “Top-Clubs” nicht machtlos gegenüber. Erneut wurde die Reaktion von Fans in ganz Europa unterschätzt. Erstmalig schlossen sich auch Trainer:innen, Spieler:innen und Politiker:innen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.coloniacs.com/?p=7375"><img class="alignnone size-full wp-image-4932" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="ProFans" src="http://www.coloniacs.com/cnsprss/wordpress/wp-content/uploads/2015/02/profans_gross.jpg" alt="" width="450" height="156" /></a><br />
Gemeinsame Stellungnahme aller deutschen Fanorganisationen</p>
<p><strong>Genug ist genug? Richtungswechsel jetzt!</strong></p>
<p>Die Ereignisse der letzten Tage zeigen: Keine Entwicklung im Fußball muss einfach hingenommen werden. Vereine und Verbände stehen dem Gebaren von sogenannten “Top-Clubs” nicht machtlos gegenüber. Erneut wurde die Reaktion von Fans in ganz Europa unterschätzt. Erstmalig schlossen sich auch Trainer:innen, Spieler:innen und Politiker:innen in dieser Intensität den Protesten an.<span id="more-7375"></span><br />
Doch die Super-League-Pläne waren nur die Spitze des Eisbergs. Die großmütigen Worte von UEFA, DFL, DFB und Vereinen lassen den Eindruck entstehen, als hätten sie schon immer die Werte des Sports verteidigt. Dabei sind sie es, die im gleichen Atemzug eine Reform der UEFA-Clubwettbewerbe beschlossen haben, in denen die sportliche Qualifikation außer Kraft gesetzt wird. Sie wollen die Regeln des Financial Fairplays aufweichen, statt es konsequenter anzuwenden. Sie haben in den letzten Jahren alle Maßnahmen für den Ausverkauf des Fußballs getroffen, statt einen sportlich fairen und integren Wettbewerb zu fördern. Sie sind in Korruptionsskandale verwickelt und klären diese nicht auf. Sie stellen Gewinnmaximierung in den Vordergrund, statt den Fußball gesellschaftlich zu verankern. Sie unterstützen die Profitgier Einzelner, statt gemeinsame Einnahmen gleichmäßiger zu verteilen.</p>
<p><strong>Appell an alle Fans: Lasst Euch nicht blenden!</strong></p>
<p>Wir rufen alle Fußballfans auf: Die Zeit für einen noch konsequenteren und lauteren Widerstand ist gekommen. Die Ereignisse der letzten Tage haben gezeigt, was möglich ist. Lasst Euch nicht blenden! FIFA, UEFA und die Nationalverbände sind nicht die Heilsbringer des Fußballs, die ihn vor dem Untergang gerettet haben. Vielmehr haben eben diese Verbände die Monopolstellung sogenannter Top-Clubs ermöglicht. Sie haben am Montag eine Reform beschlossen, in der die sportliche Qualifikation außer Kraft gesetzt wird. Sie verweigern seit Jahren eine gleichmäßigere Verteilung gemeinsamer Einnahmen und schrecken vor konsequenten Maßnahmen für Nachhaltigkeit im Fußball zurück. Und sie werden uns ab sofort alle weiteren faulen Kompromisse mit sogenannten Top-Clubs als Rettung des Fußballs verkaufen. Das Motto wird sein: Schluckt diese Pille, denn sonst gründen sie dieses Mal wirklich eine Super League.</p>
<p><strong>Worte? Wir wollen Taten!</strong></p>
<p>Die Reaktionen der letzten Tage von Verbänden und Vereinen haben gezeigt: Konsequente Positionierungen sind möglich und führen zu Veränderung. Es sind viele große Worte gefallen. Die Fußballwelt scheint sich einig: Es geht doch um den Sport und nicht um den maximalen Profit, der Fußball muss eine Solidargemeinschaft sein und die Maßnahmen im Fußball müssen mit dem Willen der Fans in Einklang gebracht werden. Sind all diese Worte morgen wieder vergessen? Bisher kennen wir das von den Verantwortlichen im Fußball nicht anders.<br />
Wir fordern – wie schon so oft – Verbände und Vereine auf, mit den folgenden Maßnahmen umgehend den dringend notwendigen Richtungswechsel zu vollziehen.</p>
<p><strong>Von der UEFA, ihren angeschlossenen Mitgliedsorganisation und Funktionär:innen fordern wir:</strong></p>
<p>• Nehmt die am Montag beschlossenen Reform der UEFA-Clubwettbewerbe zurück und beginnt unter Einbezug von Fans einen neuen Prozess!</p>
<p>• Wendet das Financial Fairplay-Reglements konsequent an – keine Aufweichung!</p>
<p>• Verteilt gemeinsame Einnahmen aus den UEFA-Wettbewerben gleichmäßiger – zwischen den Wettbewerben, den partizipierenden Teams und inklusive erheblicher Solidaritätszahlungen an die nationalen Ligen!</p>
<p>• Berücksichtigt Faninteressen bei allen Entscheidungen verbindlich!</p>
<p><strong>Vom DFB, der DFL, deutschen Vereinen und deutschen Vertreter:innen fordern wir:</strong></p>
<p>• Schließt euch unseren Forderungen auf europäischer Ebene an, fordert diese konsequent ein und verhaltet euch in allen Debatten und Abstimmungen entsprechend!</p>
<p>• Führt ein nationales Financial Fairplays als komplementäre Maßnahme zum europäischen Financial Fairplay ein!</p>
<p>• Positioniert euch für die 50+1-Regel und deren konsequenten Schutz als Garant der Werte des deutschen Fußballs!</p>
<p>• Verteilt zukünftige gemeinsame Einnahmen – insbesondere beim TV-Geld – deutlich gleichmäßiger!</p>
<p>• Berücksichtigt Faninteressen bei allen Entscheidungen verbindlich!</p>
<p><strong>Von der Politik fordern wir:</strong></p>
<p>• Beobachtet die Reaktionen der Funktionär:innen und ihre Maßnahmen jetzt genau – und mischt euch in die Debatten für Fußball als zu schützendes Kulturgut ein!</p>
<p>• Schafft überall dort verbindliche und nachhaltige rechtliche Rahmenbedingungen, wo der Fußball nicht in der Lage ist, sich selbst zu verpflichten!</p>
<p>• An alle Politiker:innen und Regierungen: Ergreift auf europäischer Ebene alle notwendigen Maßnahmen, um unsere Vereine und den Fußball zu schützen!</p>
<p><strong>Es gibt kein Zurück</strong></p>
<p>Wir haben die scheinheiligen Worte von euch, den Verantwortlichen in Vereinen und Verbänden, seit dem letzten Jahr bis zum heutigen Tag nicht vergessen und werden diese auch in Zukunft nicht vergessen. Selbst in der größten Krise des Profifußballs habt ihr eure Eigeninteressen über den Sport gestellt. Versprechungen, den Fußball nachhaltiger, stabiler und bodenständiger zu gestalten, verhallten im Nichts. Bis heute warten wir auf die versprochenen Reformen. Stattdessen habt ihr den Fußball weiter zum Schlechten verändert. Für uns gibt es kein Zurück zum Status Quo. Ihr habt gesehen, was für ein Erdbeben eure Entscheidungen auslösen. Macht euch auf ein weiteres gefasst, wenn ihr nicht endlich die notwendigen Schritte ergreift.</p>
<p>Eine gemeinsame Stellungnahme von:</p>
<p><em>BAFF – Bündnis aktiver Fußballfans</em></p>
<p><em>BBAG – Bundesbehindertenfanarbeitsgemeinschaft</em></p>
<p><em>F_in – Netzwerk Frauen im Fußball</em></p>
<p><em>FC PlayFair!</em></p>
<p><em>QFF – Queer Football Fanclubs</em></p>
<p><em>ProFans</em></p>
<p><em>Unser Fußball – Initiativgruppe</em></p>
<p><em>Unsere Kurve</em></p>
<p><em>Zukunft Profifußball</p>
<p>22. April 2021</em></p>
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		<title>ProFans fordert DFB zum Verzicht auf die WM 2022 auf</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2021 07:12:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coloniacs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[ProFans]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht erst seit gestern erreichen uns Meldungen über menschenverachtende Bedingungen bei der Errichtung der WM-Infrastruktur in Katar. Schon vor sechs Jahren wies die IG Bauen-Agrar-Umwelt auf die hochgradig diskriminierenden und gefährlichen Verhältnisse für Arbeitsmigranten in Katar hin. Diese müssten ihre extrem kargen Löhne nicht nur unter ausbeuterischen Bedingungen und mangelnder Arbeitssicherheit verdienen, nicht nur in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.coloniacs.com/?p=7364"><img class="alignnone size-full wp-image-4932" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="ProFans" src="http://www.coloniacs.com/cnsprss/wordpress/wp-content/uploads/2015/02/profans_gross.jpg" alt="" width="450" height="156" /></a><br />
Nicht erst seit gestern erreichen uns Meldungen über menschenverachtende Bedingungen bei der Errichtung der WM-Infrastruktur in Katar. Schon vor sechs Jahren wies die IG Bauen-Agrar-Umwelt auf die hochgradig diskriminierenden und gefährlichen Verhältnisse für Arbeitsmigranten in Katar hin. Diese müssten ihre extrem kargen Löhne nicht nur unter ausbeuterischen Bedingungen und mangelnder Arbeitssicherheit verdienen, nicht nur in unwürdigen Unterkünften leben, sondern seien zudem faktisch rechtlos. So dürfen sie demnach ohne Genehmigung des Arbeitgebers nicht einmal in ihre Heimat zurückkehren.<span id="more-7364"></span></p>
<p>Inzwischen melden Medien die Zahl von 6.700 toten Arbeitsmigranten auf den WM-Baustellen in Katar per Stand Mitte Februar. Alle sieben Stunden stirbt dort ein Arbeiter vom indischen Subkontinent. Es ist zu spät, diese Leben zu retten. Aber wir können nicht darüber hinwegsehen.</p>
<p>Der Sport verbindet Nationen, unabhängig von Politik, Weltanschauung und Religion. Es ist wichtig, diese Verbindungen zu erhalten und immer wieder zu erneuern. Aber hier geht es nicht um Fragen von Politik und Kultur, sondern hier geht es um Menschlichkeit, um das Recht auf Leben.</p>
<p>Wir wissen sehr wohl, dass viele Fußballfreunde den Spielen der deutschen Nationalmannschaft entgegenfiebern. Uns ist ebenso bewusst, dass eine Weltmeisterschaft für die Sportler der Höhepunkt ihrer Laufbahn schlechthin ist. Wir sind Fußballfans und lieben diesen Sport. Aber es gibt nichts, was es rechtfertigen könnte, die Menschenrechtsverletzungen in Katar hinzunehmen, ja, gar durch die Teilnahme am Turnier wissentlich, billigend zu unterstützen. Die Stimmen werden lauter, und ProFans stellt sich ganz klar an die Seite derer, die einen Boykott dieser Weltmeisterschaft für unumgänglich halten.</p>
<p><strong>Wir fordern den DFB auf, die Teilnahme an der WM in Katar abzusagen.</strong></p>
<p>Ein rauschendes Fußballfest auf den Gräbern von Tausenden Arbeitsmigranten – daran teilzuhaben, wäre das Ende von Ethik und Würde. Mit Entsetzen wenden wir uns davon ab. Fußball ist mehr als nur ein Spiel. Fußball ist auch: gesellschaftliche und soziale Verantwortung. Wir sind sicher, andere werden dem Beispiel Deutschlands folgen. Will der DFB noch einen letzten Rest von Glaubwürdigkeit behalten, muss er seine Teilnahme an diesem Turnier absagen, und zwar jetzt!</p>
<p><em>ProFans, im März 2021</em></p>
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		<title>ProFans bezieht Stellung zum »Dialog-Angebot« von DFB-Präsident Reinhard Grindel</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Aug 2017 06:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coloniacs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[ProFans]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstaunt haben die ProFans angeschlossen Gruppen die heute vom DFB veröffentlichte Erklärung seines Präsidenten Herrn Grindel zur Kenntnis genommen. ProFans stimmt der Aussage zu, wie wichtig die Fankultur mit all ihren sozialen Werten für den Fußball ist, und dass diese Erkenntnis einen Grund zum Umdenken gibt. Die Abkehr von Kollektivstrafen sowie von Bestrafungen auf Grundlage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.coloniacs.com/?p=5937"><img class="alignnone size-full wp-image-4932" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="ProFans" src="http://www.coloniacs.com/cnsprss/wordpress/wp-content/uploads/2015/02/profans_gross.jpg" alt="" width="450" height="156" /></a><br />
Erstaunt haben die ProFans angeschlossen Gruppen die heute vom DFB veröffentlichte Erklärung seines Präsidenten Herrn Grindel zur Kenntnis genommen. ProFans stimmt der Aussage zu, wie wichtig die Fankultur mit all ihren sozialen Werten für den Fußball ist, und dass diese Erkenntnis einen Grund zum Umdenken gibt.<span id="more-5937"></span></p>
<p>Die Abkehr von Kollektivstrafen sowie von Bestrafungen auf Grundlage von Vermutungen ist längst überfällig. Auch die Wahrnehmung demokratischer Rechte in den Vereinen durch die Fanbasis zählt zur Kultur des Umgangs und zu den sozialen Werten des Fußballs. Wir haben noch nie verstanden, warum die Vorstellungen von einem emotionalen und sicheren Stadionerlebnis weit auseinanderliegen sollten. Nun endlich scheint die DFB-Spitze zu erkennen, dass der von ProFans Anfang 2016 auf den Tisch gelegte Vorschlag für einen Neuanfang eines Dialogs, der von Augenhöhe, Ernsthaftigkeit und Konstruktivität geprägt ist, dringend aufgegriffen gehört.</p>
<p>Der Einladung zur Arbeitsgruppe Fankulturen ist ProFans seither bekanntlich aus guten Gründen nicht gefolgt:</p>
<p>– In zehn Jahren des Fandialogs seit 2007 wurden nahezu keine Fortschritte im Sinne der Fankultur erreicht. Hinweise von ProFans-Vertretern über wachsende Unzufriedenheit und Zuspitzungen der Lage wurden nicht gehört.</p>
<p>– Hingegen haben die Verbände die Aushöhlung der 50+1-Regel hofiert, das Dikat des Kommerzes vorangetrieben und die Freiräume für Fans immer weiter beschränkt. Wichtige Entscheidungen wie die über die Einstellung der Gespräche zum sicheren Pyrotechnik-Einsatz, das Sicherheitspapier 2012 oder mehrere Verschärfungen der Stadionverbotsrichtlinie wurden vom DFB ohne Beteiligung des Fandialogs getroffen.</p>
<p>– Die in all den Jahren einzige konstruktive Einigung, nämlich über die Freigabe von Fanuntensilien, hatte der Vorsitzende der zuständigen DFB-Kommission, Große Lefert durch eine öffentliche Erklärung entwertet; danach wurde diese Initiative bis heute praktisch nicht umgesetzt.</p>
<p>– Die angebliche Wertschätzung aktiver Fans und Ultras wurde allzu oft durch gegenteilige Aussagen wie “Totengräber des Fußballs” ad absurdum geführt.</p>
<p>– Auch die 2016 installierte Arbeitsgruppe Fankulturen hat bis heute lediglich freundliche Fotos und unverbindliche Erklärungen produziert.</p>
<p>All das hat gezeigt, dass der DFB strukturell zu einem verlässlichen Dialog bislang nicht in der Lage war; auch nicht nach Übernahme der Federführung der DFL für die Arbeitsgruppe Fankulturen. Das Bündnis Aktiver Fußballfans hatte sich übrigens schon weit eher als ProFans von den ergebnislosen Gesprächsrunden verabschiedet.</p>
<p>Wenn jetzt ein Umdenken eingesetzt hat, begrüßt ProFans ausdrücklich einen Neuanfang eines Fandialogs, dessen Konstruktivität sich auch in dessen Struktur zeigt. Dazu gehören für uns die direkte Beteiligung kompetenter Entscheidungsträger, eine Einbeziehung der Vereine und größtmögliche Rücksichtnahme auf die ehrenamtlichen Fanvertreter, die ihre ohnehin durch Wochentagsspiele dezimierten Urlaubstage daransetzen.</p>
<p>Es bedarf dazu einer neuen, höherrangig angebundenen Dialogstruktur, die die Vereine direkt mit einbezieht. Diese sollte jetzt unverzüglich gemeinsam entwickelt werden. ProFans bietet dafür die Mitarbeit an.</p>
<p><strong>ProFans im August 2017</strong></p>
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		<title>Einwurf zum aktuellen Urteil des DFB-Sportgerichts</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2017 14:06:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coloniacs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[ProFans]]></category>

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		<description><![CDATA[Wöchentlich grüßt das Murmeltier, kriecht aus seinem VIP-Bereich hervor und maßt sich an, ein Kollektiv für das Vergehen Einzelner massiv zu bestrafen. Diesmal trifft es die Fans von Borussia Dortmund, die sich nach dem Urteil des DFB-Sportgerichts darauf einstellen müssen, das Spiel gegen Wolfsburg nicht auf der Südtribüne verfolgen zu können. Auch wenn wir langsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.coloniacs.com/?p=5768"><img class="alignnone size-full wp-image-4932" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="ProFans" src="http://www.coloniacs.com/cnsprss/wordpress/wp-content/uploads/2015/02/profans_gross.jpg" alt="" width="450" height="156" /></a><br />
Wöchentlich grüßt das Murmeltier, kriecht aus seinem VIP-Bereich hervor und maßt sich an, ein Kollektiv für das Vergehen Einzelner massiv zu bestrafen.<span id="more-5768"></span></p>
<p>Diesmal trifft es die Fans von Borussia Dortmund, die sich nach dem Urteil des DFB-Sportgerichts darauf einstellen müssen, das Spiel gegen Wolfsburg nicht auf der Südtribüne verfolgen zu können. Auch wenn wir langsam müde werden, als Fußballfans immer erst zurückrudern zu müssen, betonen wir, dass es uns fern liegt Straftaten zu bagatellisieren. In diesem Zusammenhang stellen sich allerdings genau die Fragen, die uns bewegen: Wurden Straftaten beim Gastspiel der Leipziger in Dortmund auf der Südtribüne begangen? Über welche Art von Tätlichkeiten, die im Strafgesetzbuch ihre Erwähnung finden, diskutieren wir? In der Verkündung des Urteils des DFB-Sportgerichts ist die Rede von Spruchbändern mit „verunglimpfenden und diffamierenden“ Inhalten, in den Innenraum geworfenen Bierbechern und einem Laserpointer. Wenn man lange genug im StGB sucht, wird man wohl früher oder später zumindest auf den Tatbestand „Beleidigung“ stoßen. Die Urteilsverkünder lassen jedoch keinen Einblick in ihre Trennlinie zwischen freier Meinungsäußerung und Beleidigung zu. Die Frage, ob es diese Trennlinie überhaupt gibt, sparen wir uns an dieser Stelle. Inwiefern Körperverletzung mit Bierbecher und Laserpointer begangen wurden, vermögen wir nicht zu beurteilen. Wir gehen aber davon aus, dass die Anzahl der belegten Betten in den Dortmunder Krankenhäusern deswegen jetzt nicht maßlos gestiegen ist.</p>
<p>Der DFB spricht in seiner Pressemitteilung außerdem von „massiven Zuschauer-Vorkommnissen“ und erwähnt im letzten Absatz, dass die Sportgerichtsbarkeit keinen Zugriff auf die Vorfälle hat, die sich außerhalb des Stadions zugetragen haben sollen. Auch wenn der ein oder andere Altvordere an der Otto-Fleck-Schneise bestimmt feuchte Träume beim Thema „Zugriff auf Verhalten außerhalb des Stadions“ bekommt, entspricht dies der Wahrheit. Ob es der Wahrheit entspricht, dass die Geschehnisse außerhalb des Stadions keinen Einfluss auf die Bewertung der Ereignisse im Stadion genommen haben, entzieht sich unserer Kenntnis.</p>
<p>Ohne Einblick in die Systematik der Sportgerichte werden wir wohl auch nie erfahren, welche Punkte in eine Bewertung eines Spieltags durch denDFB überhaupt mit aufgenommen werden. So richtig „humorvoll“ wird es übrigens, wenn der DFB noch nicht mal mehr Transparente oder Pyrotechnik zum Bestrafen braucht. Viele Fanvertreter haben es damals bei den 12:12-Protesten bereits erwähnt: Die Bestrafung der Verbände für sogenannte „diffamierende Gesänge“. Herzlichen Glückwunsch, Bundesliga, du wirst gerade zur Kirmesveranstaltung! Der DFB täte wirklich gut daran sich zu überlegen, wie lange er diese Weichspülerfahne noch hochhalten möchte. Vielleicht bis sich irgendwann das Gros der Fans aus ihren Kurven verabschiedet hat und endlich die Bahn für teurere Sitzplätze mit kaufkräftigem Publikum frei geworden ist?</p>
<p>Zum Ende möchten wir noch ein paar Worte an diejenigen Pharisäer richten, die den Großteil ihrer Informationen aus den Massenmedien beziehen: Wenn ihr nur halb soviel Mitleid mit Flüchtlingen oder in Armut lebenden Menschen hättet wie mit den angeblich in Dortmund verletzten „Frauen und Kindern“, dann wäre diese Gesellschaft schon mal ein ganzes Stück weiter. Es ist uns schleierhaft, wie es RB Leipzig schafft, einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung mit einer fragwürdigen Mitleidstour auf seine Seite zu ziehen, während bei fast jedem Spiel in Leipzig die dort gastierenden Fanszenen vom hiesigen Ordnungsdienst in die Fresse bekommen. Übrigens stehen auch bei anderen Fanszenen genügend Frauen und Kinder im Gästeblock!</p>
<p>Pro Fans kritisiert erneut die nicht vorhandene Transparenz, die Willkür und die Unverhältnismäßigkeit der Sportgerichte und fordert den DFB auf, endlich sein überholtes Strafensystem zur reformieren! Es kann nicht sein, dass 25.000 Zuschauer beim Spiel ihrer Mannschaft gezwungen sind, draußen bleiben zu müssen, nur weil Spruchbänder hochgehalten und Lieder gesungen wurden, die dem DFB nicht passen! Ebenso rufen wir alle Fußballfans auf, ihren Arsch hochzukriegen und endlich nicht nur die Fankurven, sondern auch den DFB und seine Befangenheit zum Thema RB Leipzig zu hinterfragen!</p>
<p><strong>ProFans im Februar 2017</strong></p>
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		<title>Fankultur und Rechtsextremismus nicht vereinbar</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2016 07:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coloniacs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[ProFans]]></category>

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		<description><![CDATA[ProFans hat erfahren, dass es in Berlin im Zuge der Wahlen zum Abgeordnetenhaus erneut Plakate der rechtsextremen NPD gibt, mit denen die nationalistische Partei versucht, sich durch das Thema „Fankultur“ bei Fußballfans zu profilieren. Auf dem Plakat steht wörtlich „Pyrotechnik nicht kriminalisieren“ und „Fankultur erhalten“. Die NPD greift damit grundsätzliche Forderungen und Formulierungen der Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.coloniacs.com/?p=5505"><img class="alignnone size-full wp-image-5121" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Keine Jeck es illejal!" src="http://www.coloniacs.com/cnsprss/wordpress/wp-content/uploads/2015/09/keine_jeck.jpg" alt="" width="450" height="157" /></a><br />
ProFans hat erfahren, dass es in Berlin im Zuge der Wahlen zum Abgeordnetenhaus erneut Plakate der rechtsextremen NPD gibt, mit denen die nationalistische Partei versucht, sich durch das Thema „Fankultur“ bei Fußballfans zu profilieren. Auf dem Plakat steht wörtlich „Pyrotechnik nicht kriminalisieren“ und „Fankultur erhalten“. Die NPD greift damit grundsätzliche Forderungen und Formulierungen der Arbeit von ProFans und weiteren fanpolitisch aktiven Organisationen und Gruppen auf.<span id="more-5505"></span></p>
<p>Das deutliche Erstarken des Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in der Gesellschaft ist sehr besorgniserregend und gefährlich. Alle Teile der Gesellschaft sind daher aufgerufen, in ihren Bereichen Widerstand zu leisten und Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit und Toleranz zu verteidigen.<br />
Der Wirkungsbereich von ProFans sind die Fußballstadien des Landes. Hier sind die Fans aufgerufen, sich gegen Rechtsextremismus und -populismus zu positionieren und engagieren.</p>
<p>Offenbar versucht die NPD erneut nicht nur rassistische Fußballfans für ihre Partei zu gewinnen, sondern auch bei Fans, die sich als „unpolitisch“ bezeichnen, Sympathisanten zu gewinnen. Während andere Parteien Fußballfans hauptsächlich als Sicherheitsrisiko behandeln und nutzen, wählt die NPD bewusst Slogans der aktiven Fanszene und Ultràbewegung. ProFans-Sprecher Jakob Falk: „Wir betonen unablässig, dass Rechtsextremismus mit unserer Fankultur nicht vereinbar ist. Nazis und Rassisten sind Feinde unserer aktiven, kritischen, lautstarken und bunten Fankultur. Wer rechts wählt,wählt gegen unsere Fankultur.“</p>
<p>Es ist zu vermuten, dass die NPD im Wahlkampf auch wieder vor Stadien auftauchen und ihre ideologischen Flyer verteilen wird. „Alle Fußballfans sind aufgerufen, sich gegen diese Einmischung von rechts in die Fankultur zu wehren. Lasst Euch nicht blenden! Entsprechende Versuche der Nazis vor den Stadiontoren müssen verhindert werden“, sagt Sig Zelt, Pressesprecher von ProFans.</p>
<p>ProFans ruft zur Solidarität mit allen antirassistisch engagierten Fußballfans auf. An vielen Standorten gibt es aktive Gruppen und Projekte, die sich gegen Diskriminierung einsetzen und sich z.B. um die Unterstützung von geflüchteten Menschen bemühen. „Die bestehenden antirassistischen Strukturen und Gruppen müssen dringend gestärkt werden. Aktive Fans in den Stadien dürfen mit ihrem Engagement nicht allein gelassen werden. Sie müssen gegen Angriffe von rechts geschützt werden und brauchen mehr Handlungsspielräume. Die Verantwortlichen der Verbände, Vereine, der Polizei und Politik sollten bedenken, dass viele der bestehenden Repressionen gegen Fußballfans auch ihr antirassistisches Engagement stark beeinträchtigen“, sagt Jakob Falk.</p>
<p>Für ProFans gilt bei diesem Thema nur ein Motto:<br />
<strong><br />
Kein Fußball den Rassisten!</strong></p>
<p><em>ProFans im August 2016</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>ProFans verleiht Fans des SC Freiburg den Negativpreis „SAM“</title>
		<link>https://www.coloniacs.com/?p=5501</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2016 09:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coloniacs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[ProFans]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz nach Beginn der neuen Saison verleiht das unabhängige Bündnis ProFans der Fanszene des SC Freiburg den Negativpreis „SAM“ für die Rückrunde der Saison 2015/16. Insgesamt erwischten die Freiburg-Fans die schlechtesten Anstoßzeiten der ersten drei Ligen. Die Abkürzung SAM steht für „SpielAnsetzungsMonster.“ Das SAM wird seit der Saison 2015/16 zwei Mal im Jahr als Negativpreis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.coloniacs.com/?p=5501"><img class="alignnone size-full wp-image-4932" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="ProFans" src="http://www.coloniacs.com/cnsprss/wordpress/wp-content/uploads/2015/02/profans_gross.jpg" alt="" width="450" height="156" /></a><br />
Kurz nach Beginn der neuen Saison verleiht das unabhängige Bündnis ProFans der Fanszene des SC Freiburg den Negativpreis „SAM“ für die Rückrunde der Saison 2015/16. Insgesamt erwischten die Freiburg-Fans die schlechtesten Anstoßzeiten der ersten drei Ligen.<span id="more-5501"></span></p>
<p>Die Abkürzung SAM steht für „SpielAnsetzungsMonster.“ Das SAM wird seit der Saison 2015/16 zwei Mal im Jahr als Negativpreis an die Fanszene vergeben, die am meisten unter den fanunfreundlichen Anstoßzeiten leiden muss. Der Preis soll die Fanszenen zu noch mehr Engagement gegen diese unerträglichen Missstände motivieren und die Öffentlichkeit über die Problematik aufklären.</p>
<p>ProFans dokumentiert fortwährend, wie unerträglich viele Anstoßzeiten für die aktiven Fanszenen sind. „Wenn Fans mittwochs 584 km nach Bielefeld und an einem Montagabend 599 km nach Braunschweig fahren müssen, um ihre Mannschaft zu unterstützen, ist das fanfeindlich.“, so ProFans-Sprecherin Gloria Holborn und ergänzt: „Dank der unmöglichen Anstoßzeiten hatten die Freiburg-Fans 5mal Spiele an Wochentagen, die über 300 km entfernt waren.“ Auf den Plätzen Zwei und Drei im Ranking der Rückrunde 2015/16 landen die Fanszenen vom 1. FC Union Berlin und dem VfL Bochum. Mit Erzgebirge/Wismut Aue auf dem 5. Platz wird deutlich, dass die Problematik nicht nur für die 1. und 2. Bundesliga besteht.</p>
<p>ProFans wird im Kampf um fangerechtere Anstoßzeiten nicht nachgeben und auch in der neuen Saison weiter kämpfen. Die Einführung von Montagsspielen in der Bundesliga und einer neuen Anstoßzeit am Sonntag um 19:30 Uhr zeigt, wie aktuell das Thema bleibt. Dazu ProFans-Sprecherin Ela Mateika: „Wir fordern die DFL auf, sich nicht weiter hinter Begründungen wie ‘Wunsch des TV-Partners’ oder ‘auf Wunsch der Polizei’ zu verstecken und endlich eine Kursänderung bei den Spielansetzungen einzulegen.“ Den aktiven Fans des Landes muss auch weiterhin die Möglichkeit gegeben werden, ohne zusätzliche Urlaubstage zu nehmen ihre Mannschaften zu unterstützen und lautstarke Stimmung in die Stadien zu bringen.</p>
<p><em>Der Fußball lebt durch seine FANS!</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em><strong>ProFans, im August 2016</strong></p>
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		<title>ProFans ruft zu Protesten gegen Montagsspiele auf</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2016 17:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coloniacs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das bundesweite Bündnis ProFans ruft die aktiven Fußballfans des Landes dazu auf, gegen die nun beschlossene Einführung von Montagsspielen zu protestieren. Seit einigen Wochen ist die Einführung von regulären Montagsspielen in der 1. Bundesliga ab der Saison 2017/2018 beschlossene Sache. Im Zusammenhang mit der Ausschreibung der Vermarktungsrechte verwies die DFL in ihrer Argumentation erneut vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.coloniacs.com/?p=5465"><img class="alignnone size-full wp-image-5422" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Nein zu Montagsspielen" src="http://www.coloniacs.com/cnsprss/wordpress/wp-content/uploads/2016/04/Montagsspiele.jpg" alt="" width="450" height="157" /></a><br />
Das bundesweite Bündnis ProFans ruft die aktiven Fußballfans des Landes dazu auf, gegen die nun beschlossene Einführung von Montagsspielen zu protestieren. Seit einigen Wochen ist die Einführung von regulären Montagsspielen in der 1. Bundesliga ab der Saison 2017/2018 beschlossene Sache.<span id="more-5465"></span> Im Zusammenhang mit der Ausschreibung der Vermarktungsrechte verwies die DFL in ihrer Argumentation erneut vor allem auf die Konkurrenzsituation mit anderen Ligen in Europa. Für ProFans ist diese Ausgangslage kein Grund, die Proteste einzustellen. „Wir werden uns dem Diktat des Marktes niemals beugen. Wir sind nicht naiv und verweigern uns der grundsätzlichen Realität des modernen Fußballs. Das heißt aber noch lange nicht, dass der Fußball nur noch interessant sei, wenn er möglichst täglich im Fernsehen zu sehen ist.“, sagt ProFan-Sprecher Alex Schulz.</p>
<p>DFL-Geschäftsführer Christian Seifert wird am 12.04.2016 bei faz.net mit den Worten zitiert, dass er die „Befürchtungen der Fans“ ernst nehme, die „deutsche Fanszene“ allerdings aus „mehr als den mitreisenden Fans“ bestehe. ProFans-Sprecherin Gabriele Mateika kommentiert diese Aussage: „Es mag sein, dass die meisten Fußballfans in Deutschland die Spiele im Fernsehen schauen. Ohne stimmungsvolle Stadien und eine gewisse Brisanz bei den Partien wäre das Interesse allerdings schnell verschwunden. Ohne die aktiven Fanszenen des Landes würden auch keine TV-Fans existieren. Herr Seifert sollte das eigentlich am besten wissen.“</p>
<p>ProFans ruft alle Fans des Landes dazu auf, gegen Montagsspiele – egal in welcher Liga – zu protestieren. Viele Gruppen und Kurven kritisieren seit langem fanunfreundliche Anstoßzeiten und besonders Montagsspiele. Diese Proteste sollen nun ausgeweitet werden. „Jetzt erst recht! Wir rufen alle zur Solidarität mit den Gästefans auf!“, so ProFans-Sprecher Jakob Falk und betont: „2012 haben die Fanszenen schon einmal eindrucksvoll gezeigt, wie kraftvoll gemeinsamer Protest sein kann. Wir begrüßen ausdrücklich die Entscheidung der Cannstatter Kurve sowie der Bremer Ultràgruppen Infamous Youth und Caillera, das erste Montagsspiel am 2. Mai in Bremen zu boykottieren.“</p>
<p>Wie Fußballstadien an Montagen eigentlich aussehen sollen, zeigt eine Foto-Aktion verschiedener Fanszenen unter <a href="http://www.profans.de">http://www.profans.de</a>.</p>
<p><strong>Für fangerechte Anstoßzeiten – gegen Montagsspiele!</p>
<p>ProFans im Mai 2016</strong></p>
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		<title>Fankongress 2016 in Hannover initiiert erfolgreich neue Form des Dialogs</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2016 19:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coloniacs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rund einhundert aktive Fans, von Szenen der verschiedensten Fußballvereine der 1. bis 4. Spielklasse Deutschlands entsandt, sind am Karsamstag in Hannover zusammengekommen und haben mit Vereinsverantwortlichen aus dem ganzen Land über eine neue Form des Dialogs wie auch über inhaltliche Themen debattiert. Nachdem der 2007 ins Leben gerufene Fandialog unter der Federführung des DFB über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.coloniacs.com/?p=5410"><img class="alignnone size-full wp-image-4932" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="ProFans" src="http://www.coloniacs.com/cnsprss/wordpress/wp-content/uploads/2015/02/profans_gross.jpg" alt="" width="450" height="156" /></a><br />
Rund einhundert aktive Fans, von Szenen der verschiedensten Fußballvereine der 1. bis 4. Spielklasse Deutschlands entsandt, sind am Karsamstag in Hannover zusammengekommen und haben mit Vereinsverantwortlichen aus dem ganzen Land über eine neue Form des Dialogs wie auch über inhaltliche Themen debattiert.<span id="more-5410"></span></p>
<p>Nachdem der 2007 ins Leben gerufene Fandialog unter der Federführung des DFB über all die Jahre praktisch ergebnislos verlaufen war, hatten alle daran beteiligten Fanorganisationen im letzten Herbst jene Gespräche aufgekündigt. Mit dem neuerlichen Anlauf wollen die bundesweit tätigen Fanbündnisse ProFans und Unsere Kurve zeigen, dass ihnen an einem ergebnisorientierten Dialog mit Verantwortlichen des deutschen Fußballs sehr gelegen ist.</p>
<p>So ging es in Hannover darum, festzustellen, wo gemeinsame Interessen und Standpunkte im Spannungsfeld zwischen Fankultur und Vereinszielen liegen. Während etwa zur Frage der Kommerzialisierung des Fußballs durchaus unterschiedliche Ansprüche bestehen, herrschte weitestgehende Einigkeit darüber, dass der gesellschaftliche, aber auch der kommerzielle Wert der gelebten Fankultur für den deutschen Fußball weitaus höher ist, als ihr allem Anschein nach durch den DFB zugemessen wird.</p>
<p>Auch in der Frage zur Vorstellung eines gelungenen Spieltages konnten Gemeinsamkeiten herausgearbeitet werden. Darüber hinaus führte der gemeinsame Dialog zu mehr Verständnis für abweichende Positionen, die sich aus der jeweiligen Berufs- bzw. Fanrolle ergeben. Von Seiten der Fans war es ein Anliegen hervorzuheben, dass sie es als Fußballfans leid sind, vor allem auswärts, als Sicherheitsrisiko wahrgenommen zu werden, da diese Sicht alle Maßstäbe der Wirklichkeit verzerrt. An dieser Stelle spielte insbesondere das Thema Kollektivstrafen, verordnet durch den DFB, eine besondere Rolle. Kollektivstrafen, so der einhellige Tenor der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, widersprechen nicht nur rechtsstaatlichen Grundsätzen, sondern erfüllen ebenso wenig ihren Zweck. Die gängige Praxis des Verhängens von Kollektivstrafen durch das Sportgericht des DFB, nach tatsächlichem oder auch nur empfundenem Fehlverhalten einzelner Zuschauer, gehört daher dringend infrage gestellt.</p>
<p>Die den Kongress tragenden Fanorganisationen rufen zu einer gesellschaftlichen Debatte über diese bis dato gängige Praxis des DFB auf und fordern die Abschaffung von Kollektivstrafen, die Fans in Sippenhaft nehmen und Vereine für das Handeln Einzelner verantwortlich machen.</p>
<p>Fans wie auch Vereinsverantwortliche sind sich einig, den Austausch weiterführen und diese Plattform als festes Instrument des Dialogs etablieren zu wollen. Dazu ist bereits eine Nachfolgeveranstaltung im Herbst dieses Jahres ins Auge gefasst.</p>
<p><strong>ProFans und Unsere Kurve</strong></p>
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		<title>ProFans fordert Gleichbehandlung von Fans und Funktionären</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2016 08:15:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coloniacs</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ProFans]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit seiner Gründung kritisiert das Fanbündnis ProFans die Anwendung von Stadionverboten und fordert die Unschuldsvermutung für Fans wie auch für Funktionäre. Ein besonders schillernder Fall der Ungleichbehandlung durch Vereine und Verbände zeigt sich an den Ermittlungsverfahren gegen die Herren Niersbach, Zwanziger und Schmidt wegen Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall. Alle Vereine und die Verbände [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.coloniacs.com/?p=5252"><img class="alignnone size-full wp-image-4932" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="ProFans" src="http://www.coloniacs.com/cnsprss/wordpress/wp-content/uploads/2015/02/profans_gross.jpg" alt="" width="450" height="156" /></a><br />
Seit seiner Gründung kritisiert das Fanbündnis ProFans die Anwendung von Stadionverboten und fordert die Unschuldsvermutung für Fans wie auch für Funktionäre. Ein besonders schillernder Fall der Ungleichbehandlung durch Vereine und Verbände zeigt sich an den Ermittlungsverfahren gegen die Herren Niersbach, Zwanziger und Schmidt wegen Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall.<span id="more-5252"></span></p>
<p>Alle Vereine und die Verbände haben sich in den „Richtlinien zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten“ auf gemeinsame Grundsätze zur Vergabe von Stadionverboten geeinigt. Fans kritisieren insbesondere die verpflichtende Verhängung von Stadionverboten auf Grund eines aufgenommenen Ermittlungsverfahrens. Bei vielen Fans stellt sich im Laufe der Ermittlungsverfahren heraus, dass ihnen keine Schuld nachgewiesen werden kann oder die Betroffenen sogar unschuldig sind. „Dennoch müssen die meisten Fans in diesem Zeitraum auf Grund des verhängten Stadionverbots mit erheblichen Einschränkungen ihrer freien Lebensgestaltung leben“, fasst ProFans-Sprecher Jonas Negenborn zusammen.</p>
<p>Immer wieder muss dabei festgestellt werden, dass die Verbände und Vereine mit unterschiedlichen Maß messen. Das aktuelleste Beispiel datiert vom 3. November 2015 – an diesem Tag verkündete die Frankfurter Staatsanwaltschaft die Aufnahme von Ermittlungsverfahren gegen Wolfgang Niersbach, Theo Zwanziger und Horst R. Schmidt auf Grund des Verdachts der Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall.</p>
<p>Die „Richtlinien zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten“ sagen unter $4(3)15:<br />
Ein überörtliches Stadionverbot (§ 1 Abs. 5) soll ausgesprochen werden bei eingeleiteten Ermittlungs- oder sonstigen Verfahren, insbesondere in folgenden Fällen (schwerer Fall):<br />
[…]<br />
15. Sonstige schwere Straftaten im Zusammenhang mit Fußballveranstaltungen.</p>
<p>Eine Steuerverkürzung in einem besonders schweren Fall ist dem Strafmaß nach als schwere Straftat zu werten. Das Strafmaß bei einer Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall beläuft sich auf 6 Monate bis 10 Jahre und ist damit höher als bei zahlreichen Tatvorwürfen, für die Fußballfans Stadionverbote erhalten haben. Sollten die Vorwürfe tatsächlich zutreffen, steht es für ProFans und die angeschlossenen Gruppen außer Frage, dass diese Straftat in einem direkten Zusammenhang mit einer Fußballveranstaltung stattfand.</p>
<p>„Grundsätzlich lehnt ProFans Stadionverbote ab und wir begrüßen es, dass für die beschuldigten Herren auch öffentlich die Unschuldsvermutung greift“, bewertet ProFans-Sprecher Nicolai Mäurer den Vorgang. „Nur müssen dann die Vereine und Verbände so konsequent sein und dies für alle Betroffenen gelten lassen. Was zur Zeit passiert, ist eine schreiende Ungerechtigkeit.“</p>
<p>Daher fordert ProFans die Aufhebung aller auf Grund von laufenden Ermittlungsverfahren zur Zeit noch gültigen Stadionverbote, sowie die Aufhebung aller Stadionverbote, die noch in Kraft sind, obwohl das Verfahren nach § 153 StPO eingestellt wurde. Auch in den letzteren Fällen ist die Schuld der Betroffenen nicht erwiesen. „Wir fordern daher: Stadionverbote und ihre bisherige Vergabepraxis gehören abgeschafft – für alle!“ betont ProFans-Sprecherin Ela Mateika.</p>
<p><strong>ProFans im Januar 2016</strong></p>
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		<title>ProFans verleiht Fans des Hamburger SV den Negativpreis „SAM“</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2016 08:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coloniacs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurz vor dem Start der Rückrunde, verleiht das unabhängige Bündnis ProFans der Fanszene vom Hamburger SV den Negativpreis „SAM“ für die Hinrunde der Saison 2015/16. Insgesamt erwischten die Hamburger die schlechtesten Anstoßzeiten der ersten drei Ligen. Die Abkürzung SAM steht für „SpielAnsetzungsMonster.“ Das SAM wird seit der Saison 2015/16 zwei Mal im Jahr als Negativpreis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.coloniacs.com/?p=5250"><img class="alignnone size-full wp-image-4932" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="ProFans" src="http://www.coloniacs.com/cnsprss/wordpress/wp-content/uploads/2015/02/profans_gross.jpg" alt="" width="450" height="156" /></a><br />
Kurz vor dem Start der Rückrunde, verleiht das unabhängige Bündnis ProFans der Fanszene vom Hamburger SV den Negativpreis „SAM“ für die Hinrunde der Saison 2015/16. Insgesamt erwischten die Hamburger die schlechtesten Anstoßzeiten der ersten drei Ligen.<span id="more-5250"></span></p>
<p>Die Abkürzung SAM steht für „SpielAnsetzungsMonster.“ Das SAM wird seit der Saison 2015/16 zwei Mal im Jahr als Negativpreis an die Fanszene vergeben, die am meisten unter den fanunfreundlichen Anstoßzeiten leiden muss. Der Preis soll die Fanszenen zu noch mehr Engagement gegen diese unerträglichen Missstände motivieren und die Öffentlichkeit über die Problematik aufklären.</p>
<p>ProFans dokumentiert fortwährend, wie unerträglich viele Anstoßzeiten für die aktiven Fanszenen sind. In einem Ranking der Hinrunde landen auf den Plätzen Zwei und Drei die Fanszenen von Eintracht Braunschweig und dem TSV 1860 München. Unter den ersten 10 Plätzen landen auch die Fanszenen vom 1. FC Magdeburg, der SG Dynamo Dresden und dem Halleschen FC. Daran wird deutlich, dass die Problematik nicht nur für die 1. und 2. Bundesliga besteht.</p>
<p>ProFans wird im Kampf um fangerechtere Anstoßzeiten nicht nachgeben und auch im Jahr 2016 weiter kämpfen. Die Einführung einer neuen Anstoßzeit am Sonntag um 19:30 Uhr zeigt, wie aktuell das Thema bleibt. Wir fordern die DFL auf, endlich eine Kursänderung bei den Spielansetzungen einzulegen, um den aktiven Fans des Landes auch weiterhin die Möglichkeit zu geben, ihre Mannschaften zu unterstützen und lautstarke Stimmung in die Stadien zu bringen.</p>
<p>Der Fußball lebt durch seine FANS!</p>
<p><strong>ProFans, im Januar 2016</strong></p>
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